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Erziehungsmethode und Hilfsmittel
Grundsätze
Obwohl sie es bestimmt schon wissen ist darauf hinzuweisen, dass Hunde natürlich nicht in der Lage sind, den Inhalt der menschlichen Rede zu verstehen. Hunde lernen, Ton und Stimmung des Menschen zu interpretieren und mit bestimmten Situationen bzw. Anforderungen zu verknüpfen. Zu Beginn müssen Sie also lernen, Stimme und Körpersprache richtig einzusetzen, und sich ausserdem eine eindeutige, einfache Sprache angewöhnen.
Einfache Hörzeichen
Sprechen Sie mit Ihrem Hund einfach und verständlich. Das heisst z.B. bezogen auf das Hörzeichen PLATZ, das hier auch wirklich nur dieses eine Wort verwendet wird. Erzählen Sie dem Hund bitte keinen Roman in Form von "Ich hab dir doch jetzt schon dreimal gesagt, du sollst PLATZ machen" oder etwa "Los, jetzt mach mal schön PLATZ, aber sofort". Der Hund ist in dieser Phase der Erziehung damit völlig überfordert. Eine einfache Sprache ist das Mittel der Wahl: PLATZ, SITZ, FUSS, AUS und NEIN. Mehr brauchen Sie nicht, wenn Sie ein Hörzeichen geben wollen. Selbstverständlich wird für jede Übung nur ein Wort verwendet, z.B. PLATZ für das Hinlegen.
Lob und Korrektur
Für beide Verhaltensweisen ist vor allem eines wichtig: Der Hund muss die Möglichkeit haben, sein Verhalten mit dem Ihren zu verknüpfen. Dies kann er aber nur, wenn beides entweder gleichzeitig oder mit einer maximalen Verzögerung von zwei Sekunden stattfindet.
Die Basiserziehung stellt geringe Anforderungen an die Intelligenz Ihres Hundes. Eine Erziehung auf hohem Intelligenzniveau ist beispielsweise eine Blinden- oder Behindertenhundeausbildung, bei der ein Hund unter anderem lernt, seinem Besitzer einen leeren Stuhl in der Gaststätte zu suchen.
Bezogen auf Ihre Erziehungssituation bedeutet dies, dass der Hund, nachdem man ihm merfach gezeigt hat, was sich hinter bestimmten Hörzeichen wie SITZ, PLATZ ect. verbirgt, dies prinzipiell begriffen hat. Ob man eine zuverlässige Ausführung erwarten kann, hängt von mehreren zu beachtenden Faktoren ab: Es wurde auf allen Schwierigkeitsstufen geübt, und zwar in Abhängigkeit von der Konzentrationsfähigkeit des Hundes (insbesondere beim jungen Tier wichtig). Die Ablenkung wurde hierbei schrittweise und ausreichend gesteigert. Der Mensch bringt dem Hund im Alltag eine prinzipiell konsequente Haltung entgegen und hat selbst ein hohes Interesse an der Aufrechterhaltung derselben, was sich durch Stimmungsübertragung im Verhalten des Hundes niederschlagen wird. Sie werden sehen: Ihr Hund schätzt menschliche Konsequenz und quittiert diese mit dem Verhalten, das Sie sich von ihm wünschen. Konsequent sein heisst zum einen, nur das zu verlangen, was man durchsetzten kann un dwill, und zum anderen die tägliche Anwendung des Gelernten in allen Lebenslagen.
Bitte bedenken sie auch einmal Ihren bisherigen Umgang mit dem Hund. Wie oft haben Sie in der Vergangenheit irgendwelche Hörzeichen gegeben, ohne das diese befolgt wurden? Wie oft haben Sie schon SITZ oder PLATZ verlangt, ohne darauf zu achten, ob der Hund eine Reaktion zeigt?
Sicher können Sie sich jetzt schon eine vage Vorstellung davon machen, welchen Eindruck dieses Verhalten bei Ihrem Hund hinterlassen hat.
Ändern Sie dies sofort. Geben Sie nur dann Hörzeichen, wenn Sie durch entsprechendes Üben in ähnlichen Situtationen erfolgreich waren. Genauso wichtig: Achten Sie auf Ihre eigene Befindlichkeit: Haben Sie keine Zeit, keine Lust oder ist es Ihnen gerade peinlich, den Hund zu korrigieren, so verlangen Sie erst gar nichts von ihm. Er lernt sonst lediglich, dass er das, was Sie da so von sich geben, getrost vergessen kann.
Ein Beispiel: Sie gehen zum Bäcker und binden Ihren Hund vor dem Laden an. Wenn Sie jetzt SITZ oder PLATZ fordern, müssen Sie theoretisch jedes Mal, wenn der Hund diese Position verlässt, hinausstürzen (in 2 Sekunden) und ihn entsprechend korrigieren. Schliesslich soll er ja lernen, dass er dieses Hörzeichen nicht nach eigenem Gutdünken aufheben kann. Wenn Sie die Nerven und die Zeit mitbringen, jedes Mal den Laden zu verlassen und Ihren Hund zu korrigieren, umso besser. Ist dies jedoch nicht der Fall - vielleicht sehen Sie Ihren Hund ja auch gar nicht vom Laden aus -, dann geben Sie ihm lieber erst gar kein Hörzeichen.
Die Basiserziehung stellt geringe Anforderungen an die Intelligenz Ihres Hundes. Eine Erziehung auf hohem Intelligenzniveau ist beispielsweise eine Blinden- oder Behindertenhundeausbildung, bei der ein Hund unter anderem lernt, seinem Besitzer einen leeren Stuhl in der Gaststätte zu suchen.
Bezogen auf Ihre Erziehungssituation bedeutet dies, dass der Hund, nachdem man ihm merfach gezeigt hat, was sich hinter bestimmten Hörzeichen wie SITZ, PLATZ ect. verbirgt, dies prinzipiell begriffen hat. Ob man eine zuverlässige Ausführung erwarten kann, hängt von mehreren zu beachtenden Faktoren ab: Es wurde auf allen Schwierigkeitsstufen geübt, und zwar in Abhängigkeit von der Konzentrationsfähigkeit des Hundes (insbesondere beim jungen Tier wichtig). Die Ablenkung wurde hierbei schrittweise und ausreichend gesteigert. Der Mensch bringt dem Hund im Alltag eine prinzipiell konsequente Haltung entgegen und hat selbst ein hohes Interesse an der Aufrechterhaltung derselben, was sich durch Stimmungsübertragung im Verhalten des Hundes niederschlagen wird. Sie werden sehen: Ihr Hund schätzt menschliche Konsequenz und quittiert diese mit dem Verhalten, das Sie sich von ihm wünschen. Konsequent sein heisst zum einen, nur das zu verlangen, was man durchsetzten kann un dwill, und zum anderen die tägliche Anwendung des Gelernten in allen Lebenslagen.
Bitte bedenken sie auch einmal Ihren bisherigen Umgang mit dem Hund. Wie oft haben Sie in der Vergangenheit irgendwelche Hörzeichen gegeben, ohne das diese befolgt wurden? Wie oft haben Sie schon SITZ oder PLATZ verlangt, ohne darauf zu achten, ob der Hund eine Reaktion zeigt?
Sicher können Sie sich jetzt schon eine vage Vorstellung davon machen, welchen Eindruck dieses Verhalten bei Ihrem Hund hinterlassen hat.
Ändern Sie dies sofort. Geben Sie nur dann Hörzeichen, wenn Sie durch entsprechendes Üben in ähnlichen Situtationen erfolgreich waren. Genauso wichtig: Achten Sie auf Ihre eigene Befindlichkeit: Haben Sie keine Zeit, keine Lust oder ist es Ihnen gerade peinlich, den Hund zu korrigieren, so verlangen Sie erst gar nichts von ihm. Er lernt sonst lediglich, dass er das, was Sie da so von sich geben, getrost vergessen kann.
Ein Beispiel: Sie gehen zum Bäcker und binden Ihren Hund vor dem Laden an. Wenn Sie jetzt SITZ oder PLATZ fordern, müssen Sie theoretisch jedes Mal, wenn der Hund diese Position verlässt, hinausstürzen (in 2 Sekunden) und ihn entsprechend korrigieren. Schliesslich soll er ja lernen, dass er dieses Hörzeichen nicht nach eigenem Gutdünken aufheben kann. Wenn Sie die Nerven und die Zeit mitbringen, jedes Mal den Laden zu verlassen und Ihren Hund zu korrigieren, umso besser. Ist dies jedoch nicht der Fall - vielleicht sehen Sie Ihren Hund ja auch gar nicht vom Laden aus -, dann geben Sie ihm lieber erst gar kein Hörzeichen.
Gehorchen als Gewohnheit
Gehorchen kann auch zur Gewohnheit werden, wenn etwas nur oft genug verlangt wird. Ein Hund, der einmal in der Woche SITZ oder PLATZ befolgen soll, wird sich unter Umständen überlegen, ob er folgt oder nicht. Ein Hund, der ein Hörzeichen hingegen zehnmal am Tag befolgt, reagiert bald automatisch, ohne darüber nachzudenken.
