Der Pomeranian
Geschichtliches
Spitzartige Hunde kamen schon sehr früh in mehreren Teilen der Welt auf. Die ersten Darstellungen fand man auf den mykenischen Terrakottastücken (ca. 1200 v.Chr.) und auf den griechischen vasen (ca. 400 v.Chr.). Man kann zwar in dieser Zeit noch nicht von einer Rasse sprechen, aber kann man im Spitz eine Art „Urrasse“ sehen. Im Verlauf der Zeit erlebte der Spitz viele Veränderungen betreffend seiner Grösse, Gesicht und Fellfarbe. Der Spitz ist ein wachsamer Begleiter. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Zwergspitz zum Londoner Modehund.
Wesen und Haltung
Obwohl der Pomeranian vielleicht wie ein pflegebedürftiges Hündchen aussieht, er ist es nicht. Er ist ein tempramentvoller Hund und lässt sich nicht wie ein Gegenstand in die Ecke stellen. Sein scharfer Verstand widersetzt sich falschem Schein. Echtes Interesse, Beschäftigung, Unterhaltung und Spaziergänge dagegen machen ihn stolz und glücklich. Er mag es nicht zu Warten oder wenn er in Ungewissheit ist. Klare Verhältnisse machen ihn zu einem zärtlichen und ruhigen Hund. Der Pomeranian ist kein hochmutiger Hund, gibt sich aber gegenüber Fremden etwas misstrauisch und reserviert. Er ist ein toller Kamerad und ein guter Wachhund. Er ist weder ängstlich noch aggressiv. Er wirkt robust und unerschütterlich, ist aber auch sehr sensibel. Wenn er merkt, dass sein Herrchen ohne ihn weggehen will, kann er quengeln und quicken. Er tut alles um bei seinem Besitzer bleiben zu können.
Der Pomeranian kann sich problemlos an eine Stadtwohnung anpassen fühlt sich aber natürlich in einem Haus mit Garten wohler.